Neuerungen Sozialversicherungen 2022

07.12.2021

Keine Anpassung der Grenzbeträge und Beitragsätze in der 1. Säule per 1. Januar 2022

Die Grenzbeträge in der 1. Säule bleiben unverändert zum 2021. Im Vorjahr wurde zur Finanzierung des zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs der EO-Beitragssatz von 0.45 auf 0.5% erhöht.

Die Leistungen (Alters-, Hinterlassenen- und IV-Renten) aus der 1. Säule (Alters-, Hinterlassenen- und IV-Renten) bleiben per 1. Januar 2022 unverändert.

Keine Anpassung in der 2. Säule per 1. Januar 2022

Aufgrund der Koordination zwischen 1. und 2. Säule erfolgen auch hier keine Anpassungen per 1. Januar 2022.

Der Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge beträgt seit 2017 unverändert 1%.

Weiter werden die seit 2012 und 2018 ausgerichteten Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen 2. Säule erstmals der Teuerung angepasst. Die Anpassung beträgt 0.1% (Jahr des Rentenbeginns 2012) bzw. 0.3% (Jahr des Rentenbeginns 2018). Alle anderen «Jahrgänge» von Renten werden nicht angepasst, aber im Rahmen der nächsten AHV-Rentenerhöhung überprüft und entsprechend frühestens auf den 1. Januar 2023 angepasst.

Keine Anpassung in der 3. Säule per 1. Januar 2022

Die maximale Einlage beträgt ab 2021 CHF 6‘883 (bzw. CHF 34‘416 ohne 2. Säule). Im Jahr 2020 betrugen die Maximalbeträge CHF 6‘826 (bzw. CHF 34‘128 ohne 2. Säule). 

Tipp: Bezahlen Sie Ihre 3. Säule bereits im Januar des entsprechenden Jahres ein. Einerseits profitieren Sie so noch mehr vom Zinseszinseffekt und andererseits verbleiben Ihnen bei einem allfälligen finanziellen Engpass noch fast zwei Jahre, um die Lücke zu schliessen.


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